Blockade dauerte bis in den Morgen

13 Stunden lang wurden beide Zufahrten der Wiesenhof-Schlachtfabrik in Wietzen-Holte von TierrechtsaktivistInnen blockiert. Die Blockade begann am Freitag um 18:30 Uhr und dauerte bis zum heutigen Morgen gegen 07:30 Uhr an. Beladene „Fleisch“-Transporter konnten den Schlachthof nicht auf normalem Weg verlassen. Ein LKW brach durch eine Hecke neben der Zufahrt, um auf die Straße zu gelangen. Nach Auflösung der Blockade durch die AktivistInnen selbst haben mehrere Transporter das Gelände verlassen.


Die TierrechtlerInnen protestierten mit ihrer Aktion gegen die Ausbeutung und Tötung von Tieren durch die Tierindustrie im Allgemeinen und gegen die geplante Erweiterung der Wiesenhof-Schlachtfabrik in Wietzen-Holte im Speziellen. Die Tötungskapazität soll von 140.000 Hühner pro Tag auf 250.000 Hühner pro Tag gesteigert werden. Am Donnerstag hatte es bereits eine Büro-Besetzung bei der Firma D+S Montagebau GmbH gegeben, die für Wiesenhof den Schlachthofneubau plant.